Get Adobe Flash player
Home Gruppen PI-Gruppe Berlin Kleine Auswahl 2009 14.11.2009 Taqiyya

CDU goes Taqiyya

 

 

Treffender könnte man die Veranstaltung, die am 10. November in Berlin-Tempelhof abgehalten wurde, nicht beschreiben. Dabei klang die Einladung trotz Schreib- und Stilfehler eigentlich ganz gut:

 

„nach Jahrzehnten verfehlter Integrationspolitik müssen wir leider feststellen, dass auch wir in der CDU keine wirklichen Antworten und Konzepte parat haben, dass wir erst am Anfang eines Entscheidungsprozesses stehen. Wenn ich mir die Diskussionen bei Rot und Grün, aber auch bei uns ansehe, glaube ich dass wir erst mal nicht nach Antworten suchen solltCDU-Vorzeigemoslem Badr Mohammed (r.) mit Bundeskanzlerin Merkel.en. Vielmehr sollten wir zuerst nach den richtigen Fragen suchen.“

 

Oha! Wachen einige der CDU-Verbände etwa auf? Fragt man sich, ob es nicht vielleicht klüger wäre, integrationsunwillige Muslime nach Hause zu schicken? Ihnen die Sozialhilfe zu sperren? Das Null-Toleranz-Prinzip bei Straftaten durchsetzen? Aber beim Weiterlesen der Einladung trat Ernüchterung ein:

 

„Ich lade Sie daher herzlich ein, mit Badr Mohammed, Präsidiumsmitglied der Deutschen Islam-Konferenz (DIK) über: „Die Neuen Deutschen„ … zu sprechen.

 

Anstatt also die neuen Fragen in der gerade genannten Weise zu stellen, schien es so, als ob die CDU eher in die andere Richtung rauschen wolle, um rot-grün links zu überholen. Uns schwante Schlimmes! Sodann begaben wir uns an besagtem Tag zu der Veranstaltung, die von drei CDU-Ortsverbänden getragen wurde, aber dennoch recht spärlich besucht war.

 

Veranstaltungsleiter war Horst Gedack (Foto l.), Ortsvorsitzender der CDU-Kleistpark, der nach einer ausführlichen Einleitung von einem Satz auch gleich freudestrahlend an „unser neues Ortsverbandsmitglied“, Herrn Mohammed, übergab. Generell ereilte uns das Gefühl, dass Gedack und seine beiden Genossen aus den anderen Ortsverbänden, Schmetterlinge im Bauch hatten, weil sie neben dem zugegebenermaßen charismatischem Badr Mohammed sitzen durften.

 

Nach einem kurzen Selbstportrait legte Mohammed dann auch gleich los und klärte uns am Beispiel der Hugenotten auf, wie wichtig Zuwanderung für das Land sei. Über den Vergleich der im 17. Jahrhundert nach Deutschland eingewanderten Franzosen mit den Moslems im heutigen Deutschland waren wir dann aber doch ein wenig verwundert.

 

So war uns bisher nicht bekannt, dass Hugenotten die damaligen Kriminalitätsstatistiken dominierten oder direkt in die preußischen Sozialsysteme eingewandert waren. In der Tat brachten die Hugenotten neue Produktionstechniken nach Deutschland, aber vielleicht meinte Mohammed damit die Messerstechtechniken unserer Kultur-Bereicherer. Hugenotten waren verfolgte Christen, keine Christenverfolger, die der damaligen Zeit um 50 Jahre voraus waren, nicht 500 Jahre hinterher, und sich problemlos integrierten.

 

Die muslimische Einwanderungskatastrophe mit der Zuwanderung der Hugenotten zu vergleichen, ist natürlich ein gerissener Zug von Mohammed – zwar in jeglicher Weise realitätsfern, aber ein weniger informierter Normalbürger lässt sich damit vielleicht doch solange täuschen, bis sein Land verloren ist.

 

Mohammeds Taqiyya zog sich durch jeden Satz und Nebensatz. So fragen sich muslimische Zuwanderer, die „hier eine neue Heimat suchen“, „wie sie sich denn am besten anpassen könnten“. Er beschwor das Bild des armen, nichts als Zuneigung, Liebe und Akzeptanz suchenden Moslems, der Tag und Nacht verzweifelt darum bemüht sei, seine schöne und harmlose Kultur mit der hiesigen in Einklang zu bringen, aber von der Gesellschaft Ablehnung erfahren. Muslime seien ja ebenfalls konservativ, so wie wir, und so wie wir wollen sie ihre Kultur erhalten. Beim Stichwort Kultur durfte natürlich auch der Kulturrelativismus nicht fehlen.

 

Wir erfuhren auch, dass für ihn Muslime mit deutschem Pass Deutsche seien, und zwar nicht nur juristisch, sondern auch in jeder anderen Hinsicht. Was natürlich bedeuten würde, dass es nicht den geringsten Unterschied geben würde zwischen der muslimischen Frau, die auch nach 20 Jahren Aufenthalt in diesem Land kein Wort Deutsch spricht und dem Biodeutschen.

 

Am Ende seiner Ausführung stand dann die Vision, die Zuwanderer so zu integrieren, damit man „den neuen Deutschen“ schaffe: hier (er streckte die linke Hand aus) die alteingesessenen Deutschen und hier (rechte Hand) die Deutschen mit Migrationshintergrund, die dann friedlich zusammen leben und voneinander lernen könnten, und wenn sie nicht gestorben sind, dann integrieren sie sich noch heute. WIR, die deutsche Gesellschaft, müssen die Muslime integrieren.

 

 

Damit begann Teil zwei der Veranstaltung: die Diskussionsrunde und die Arbeit von PI-Berlin

 

Sofort gingen alle unsere Finger hoch, aber die erste Wortmeldung ging an ein anderes CDU-Mitglied aus dem Publikum, den Leiter für Innere Sicherheit eines weiteren Ortsverbandes, Marc Doll. Wir stellten uns schon auf weiteren Unsinn ein, aber die folgende Rede war eine schallende Ohrfeige für Mohammed und setzte den Grundstein für die emotionsgeladene Atmosphäre, die bis zum Ende anhalten sollte.

 

In deutlichen Worten beschrieb Doll den Ist-Zustand der muslimischen Zuwanderung anhand von Statistiken (Türken ohne Berufsabschluss 72%, Migrationshintergrund der Straftäter mit mehr als zehn Straftaten 79% – 84% davon Muslime -, Transferleistungen jeglicher Form an Türken und Araber in Berlin 75%, Sprachförderungsbedarf 54%, Kosten der Zuwanderung 17 Milliarden Euro jährlich) und fragte, wieso WIR die Anstrengungen erhöhen müssten. Die deutsche Gesellschaft biete jedem Zuwanderer alle Chancen, die die meisten nicht-muslimischen Zuwanderer auch nutzen würden. Es gibt keine Japaner-Konferenz, keine Hindu-Konferenz, keine Juden-, Schweden- oder Sonstwie-Konferenz, sondern einzig und allein eine Moslem-Konferenz. Es sei vollkommen egal, wie man Muslime benennt – ob Ausländer, Migranten, Menschen mit Migrationshintergrund oder Engel in Weiß – die Realität würde die Bezeichnung jedes Mal wieder einholen und den Begriff negativ besetzen.

 

Doll verwies auf die Vietnamesen, die in der DDR einen ähnlich schweren Stand hatten, aus bildungsfernen Unterschichten ärmlicher Regionen kamen und deren Kinder in der zweiten und dritten Generation nicht nur bestens integriert sind, sondern teilweise bessere Schulleistungen erzielen würden als deutsche Kinder.

 

Es läge also an der Kultur des Islam, der die Menschen integrationsresistent machen würde. Auch dem Kulturrelativismus wurde eine Abfuhr erteilt: Scharia, Frauenunterdrückung und Versklavung, Ehrenmorde, Genitalverstümmelungen und mittelalterlich-patriarchalische Strukturen seien nicht im Geringsten mit der hoch entwickelten Gesellschaft des Westens zu vergleichen.

 

Zwischen all diesen Ausführungen kamen Zustimmungsrufe aus dem Publikum, dem gerade aus dem Herzen gesprochen wurde. Gäste klopften auf den Tisch oder Beifall. Aber an dieser Stelle schaltete sich Veranstaltungsleiter Gedack ein, dem die Richtung der Diskussion gar nicht passte, und ermahnte, nun zu einem Ende zu kommen. Daraufhin ertönte aus dem Publikum (kein PI’ler), dass Doll das doch sachlich darlegt hat und weitersprechen solle.

 

Was er dann auch tat. Es ging nun weiter mit der demographischen Verschiebung: Deutsche würden sich mit einer Geburtenrate von 1,2 quasi halbieren, während sich Muslime rasch vermehren würden. Es zeige sich, dass mit zunehmendem Anteil der Muslime an der Bevölkerung die Integrationsbereitschaft sinke und die Forderungen nach muslimischen Sitten zunehme. Die Isolation sei selbst gewählt und gewünscht; die demographische Verschiebung sogar aktiv betrieben: muslimische Deutsche importieren Bräute aus der Türkei, während muslimische Frauen hierzulande mit einem Anatolen verheiratet würden. Doll stellte darauf hin infrage, ob die „Neue deutsche Gesellschaft“ so rosig aussehen würde, wie Mohammed es beschrieben hat, und fügte hinzu, dass er nicht glaube, dass Deutschland – wenn es auf diesem Weg bleibe – dieses Jahrhundert überleben werde.

 

Interessant war nun die Antwort von Mohammed: es gab keine! In einem Meisterstück rhetorischer Ablenkung redete er etwa fünf Minuten zusammenhanglos über vollkommen irrelevante Dinge, bis wohl jeder der Gäste den Faden verloren hatte und schloss mit dem Satz „WIR müssen integrieren“ ab. Gedack, zufrieden dass das brisante Thema so elegant unter den Tisch gekehrt wurde, rief den nächsten Gast auf, aber Doll merkte an, dass Mohammed in keinster Weise auf seine Ausführungen eingegangen sei. Nun wurde Gedack sauer und ermahnte, dass er seine Redezeit gehabt hatte. Doll ließ nicht locker und bestand darauf, dass er eine Antwort bekäme, worauf Gedack immer lauter und zorniger wurde, bis sich schließlich Mohammed einschaltete und versprach, im Anschluss an die Veranstaltung mit Doll die Fragen unter vier Augen zu besprechen.

 

Die Gefahr der Aufklärung noch mal abgewendet, rief Gedack dann den nächsten Gast in der Reihe auf, ebenfalls ein CDU-Mitglied. Leider wurde er auch hier enttäuscht, denn der neue Redner war Leiter für Kultur und Werte, Michael Wittkowski, der gar nicht daran dachte, Taqiyya zu betreiben und zu allem Überfluss auch noch Jude war.

 

Wittkowski legte sogleich mit Islamimperialismus los und dass der Islam nicht als Religion, sondern als faschistische Ideologie gesehen werden muss, mit dem Ziel, die Weltherrschaft zu erlangen. Der Islam sei ein Feind von Demokratie und Freiheit, verleugne die Gleichstellung vor dem Gesetz, sogar die UN-Menschenrechtscharta.

 

Besonderen Beifall erhielt er, als er sagte, dass jedwede Kritik daran die Nazikeule der Gutmenschen zur Folge hat. Dabei stehe „Mein Kampf“ auf der Bestsellerliste arabischer Länder und die größte Bastion der Verehrung des Nationalsozialismus wäre die Umma.

 

Weiterhin verwies Wittkowski auf die im Koran festgehaltene Verpflichtung, das Volk der Juden und den Staat Israel auszulöschen und schloss seine Rede mit den Worten: „Ich kann mit meiner Jüdischkeit nicht für die Anerkennung des Koran und seiner Gesetze sein, weil hier auch meine Vernichtung und wieder mal meine Entwesung verlangt wird, damit ihr Allah, der nicht der Gott der Christen und auch nicht der Juden ist, weltweit siegt“. Gedack und seine linksgrünen CDU-Genossen gerieten immer mehr ins Schwitzen.

 

Mohammed wollte gerade auf diese Rede antworten, als ihm Gedack ins Wort fuhr und sagte, dass „wir erst mal ein paar Meinungen sammeln“, um die dann geschlossen zu beantworten. Wir nehmen es für den PI-Leser schon mal vorweg: dies sollte an dem Abend nicht mehr geschehen, denn Gedack ließ auch die nächsten zehn islamkritischen Äußerungen „sammeln“, nur um dann am Ende erschreckt festzustellen, dass die Zeit ja vorüber sei und man nun Schluss machen müsse.

 

Aber zurück zur Diskussionsrunde. Als nächstes wäre eine ältere Dame an der Reihe gewesen, die sich schon mit Zwischenrufen und Beifall für die beiden Vorredner als Freund der Deutschen und Feind von Gedack bemerkbar gemacht hat, wurde aber leider übergangen, da sie „ja schon was gesagt“ hatte. Auf ihren Protest hin, schaltete sich nun auch Gedacks Gesinnungsgenosse und Mitveranstalter ein, der empört feststellte, dass sich die Dame „mit jeder Äußerung disqualifiziere“. Vertröstet wurde die Frau dann auf „die zweite Fragerunde“, die natürlich nie stattfand. Glücklicherweise wurde hier noch mal Islamkritik erfolgreich abgewendet.

 

Aber auch beim vierten Redner hatten die drei Ortsverbände, bei denen das „D“ bei CDU wohl für Dhimmi steht, kein Glück, denn der ältere Herr fragte sich ebenfalls, wie Mohammed auf seine Thesen gekommen ist. Die Deutschen seien alles andere als ausländerfeindlich und in den Fällen, in denen es so sei, sollte man sich die Frage nach Ursache und Wirkung stellen. Die Ablehnung des Islam bzw. der Türken und Araber seien vielmehr eine Reaktion auf die von ihnen selbst verursachten Zustände. Gedack „sammelte“ den Beitrag.

 

Nun war PI an der Reihe, aber wir hatten – anders als nach Mohammeds Referat – nicht mehr das Gefühl, hier Aufklärungsarbeit leisten zu müssen oder gar gegen einen Strom der Empörung anzuschwimmen. Unsere Vorredner hatten in deutlicher und sachlicher Weise die Lage richtig gestellt. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, ebenfalls unseren „Senf“ dazu zu geben.

 

Wir stellten einer nach dem anderen die Lage in Deutschland dar. Wir verwiesen darauf, dass die Gesellschaft alle Chancen für Zuwanderer biete und somit ihrer Verantwortung als Gastgeber vollkommen nachkommt. Vielmehr sei hier ein Versagen der Bringschuld der muslimischen Zuwanderer Grund für die Missstände! Und dennoch sucht die einheimische Gesellschaft weiterhin die Schuld bei sich, woran natürlich solche Veranstaltungen und Aussagen von linksgrünen Politikern aller etablierten Parteien Ursache seien. Deutschland bzw. Europa versuche sich immer noch ein Stückchen weiter zu verbiegen, noch eine Moschee mehr zu bauen, noch einer muslimischen Forderung mehr nachzugeben. Dies führt zu einer Islamisierung des Landes, somit zur gesellschaftlichen Spaltung und im Endeffekt zum Bürgerkrieg.

 

No-Go-Areas sind heute schon muslimisches Ausland auf deutschem Boden und von Multi-Kulti (im Sinne von Vielfalt) weiter entfernt als es irgendwie möglich wäre. Als Lösung wurde die konsequente Ausweisung krimineller Migranten gefordert. Es dürfe keine Sozialtransferleistungen für integrationsunwillige Muslime geben. Es solle die Möglichkeit auf Rückführung überprüft werden. Und so weiter. Einer nach dem anderen torpedierte Mohammends Traum eines islamischen Deutschlands einer paradiesartigen Gesellschaft der Neuen Deutschen.

 

Während Gedack aus dem Sammeln gar nicht mehr heraus kam und seinem Sitznachbar ein wenig zu laut zuflüsterte („Woher wissen die von der Veranstaltung??“), belegte ein weiteres CDU-Mitglied und ehemaliger Bundestagsabgeordneter (der Name ist uns leider nicht bekannt), dass die Bereicherung gar nicht so bereichernd ist, wie Thomas Heilmann von der CDU das darlegt. In den 60er-Jahren waren zwei Drittel der Zuwanderer erwerbstätig. Die absolute Zahl der erwerbstätigen hätte sich nicht verändert, aber die Zahl der Zuwanderer hätte sich auf acht Millionen verdreifacht. Was bedeutet, dass die Zuwanderung direkt in die sozialen Sicherungssysteme erfolgt sei.

 

Es waren nun bald eineinhalb Stunden rum und keiner der Gäste hatte sich hinter Mohammeds Thesen gestellt. Nicht einer. Dagegen musste nun was unternommen werden und so rief Gedack die nächsten Redner auf: die beiden Mitveranstalter aus den anderen beiden CDU-Verbänden, Alt-Tempelhof und Innsbrucker Platz. Die folgenden Argumente möchten wir etwas ausführlicher analysieren, da sie an Dämlichkeit kaum noch zu übertreffen sind.

 

CDU-Dhimmi Eins sah sich natürlich genötigt, sämtliche vorgebrachten Daten, Fakten und Aussagen abzustreiten. Soweit nichts überraschendes. Interessant dabei war aber seine verwendete Logik: Da gebe es die malaysischen Muslime, die „friedlich“, „bestens integriert seien“ und auch nicht in der Kriminalitätsstatistik auftauchen würden. Von daher können die vorgebrachten Missstände nichts mit dem Islam zu tun haben. Mal von den Zuständen im Menschenrechtsparadies Malaysia abgesehen… wenn also 80% der Nazis Juden vergasen, aber 20% (nennen wir sie mal „malaysische Nazis“) dies nicht tun, dann hat der Holocaust nichts mit den Nazis zu tun? „Ja, ja, über die malaysischen Muslime spricht nämlich keiner, gell!“ beendete er seine wissenschaftliche Ausführung mit einem Kopfnicken Richtung Islamkritiker, als ob er gerade etwas Intelligentes gesagt hätte.

 

CDU-Dhimmi (und ebenfalls Mitveranstalter) Zwei schloss sich dann der Logik des Vorredners an, in dem er forderte, dass nicht mehr zwischen Ethnie oder Religion unterschieden wird, sondern nur noch zwischen Individuen.

 

Diese irrsinnige Logik widerspricht so ziemlich allem, was seit Menschengedenken Realität ist. Einteilungen in Gruppen sind notwendig, um Ursachen zu finden, um Rückschlüsse zu ziehen und zwar in sämtlichen Bereichen des Lebens. Wie soll die Forschung arbeiten, wenn jede gemessene und sich gleichende Reaktion ein Einzelphänomen ist? Wie soll ein Kriminalkommissar einen Serientäter fassen, wenn er keine seiner Taten, auch wenn sie alle einem Muster folgen, miteinander in Verbindung bringen darf? Wie funktioniert ein Fußballspiel, wenn Stürmer Heinz das Tor nicht für Bayern München, sondern für das Individuum Heinz geschossen hat? Und inwieweit die Vertuschung der Ethnie oder Religion der Integration helfe, war uns auch nicht klar.

 

Zuletzt ließ Gedack noch einen Neuen Deutschen mit türkischem Migrationshintergrund sprechen, da von ihm wohl wenig „Gefahr“ ausging. Der Herr widerlegte schon im ersten Satz alle Islamkritiker, indem er proklamierte, dass die Statistiken nicht stimmen würden. Auf solch sicherem Boden baute er dann auch seine folgenden Ausführungen auf, etwa dass Genitalbeschneidungen an Frauen „in der muslimischen Welt gänzlich unbekannt seien“. Den Rest wollen wir dem geneigten Leser an dieser Stelle ersparen.

 

Wichtig ist, dass Gedack nun seine Zusammenfassung des Abends so darstellen konnte, dass es eben viele unterschiedliche Meinungen gäbe. Dass hier im Grunde genommen jeder einzelne Gast massive Kritik an der muslimischen Zuwanderung geübt hatte und die Gegenstimmen lediglich die drei Veranstalter selbst waren, ist ihm dabei wohl entfallen.

 

Fazit:

 

Diese Veranstaltung hat uns mehrere Dinge gelehrt:

 

1. Die CDU ist in ihrer derzeitigen Entwicklung unwählbar. So kurz nach der Wahl eine im Grunde genommen linksgrüne Veranstaltung zu machen, die die Deutschen auffordert, NOCH mehr für die „Integration“ der Muslime zu tun (sprich: die Islamisierung vorantreiben), ist ein Verrat an den eigenen Werten und am eigenen Volk. Bestes Beispiel ist die Äußerung des Stellvertretenden CDU-Landeschefs von Berlin, Thomas Heilmann: „Wir brauchen den Islam“ (nicht Zuwanderung, sondern die Religion Islam meint er), um zu sehen, wo die Reise hingeht. Es geht nicht mehr um das Volk, sondern nur noch um den eigenen Machterhalt. Denn durch Annäherung an die Grünen besäße die CDU weitere Koalitionsoptionen. Nichts anderes, als dieser Politik zu folgen, haben die drei Ortsverbände getan.

 

2. Es gibt trotzdem innerhalb der CDU noch Mitglieder, die sich klar und deutlich gegen die Islamisierung aussprechen, aber an allen Seiten innerhalb der Partei auf taube Ohren stoßen. Wir haben uns im Anschluss an die Veranstaltung noch mit Doll und Wittkowski unterhalten und gefragt, was sie denn noch in der CDU wollen. Ihre Antwort war so simpel wie nachvollziehbar: die Grundwerte, die die CDU bei ihrer Gründung festgesetzt hat, zu verteidigen. Denn wenn die CDU endgültig kippt, kippt das Land. Dennoch sind dies Einzelkämpfer; den Kurs Richtung des „Neuen Deutschen“ hat Heilmann längst abgesteckt.

 

3. Wir sind nicht allein.

 

 

 

Dieser Beitrag ist am 14. November 2009 bei PI-News erschienen