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Flugblattaktion zum Gedenken an “Weiße Rose”


Vom Rathaus Kiel

Am Montag, den 22. Februar 2010, verteilten engagierte Bürger aus Berlin, Hamburg und Kiel ein Flugblatt auf ungewöhnliche Weise. Sie warfen das Flugblatt von hohen Gebäuden auf Straßen und Plätze sowie innerhalb eines Einkaufszentrums hinunter. Dies geschah zum Gedenken an die Geschwister Scholl und deren Mitstreiter, die am 22. Februar 1943 hingerichtet wurden.

 

An folgenden Orten fand der Flugblattwurf statt:

- Berlin: Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche / Breitscheidplatz

- Hamburg: Universität Hamburg Mönckebergstraße, Höhe Karstadt Innerhalb der Europa-Passage, Mönckebergstraße

- Kiel: Fachhochschule Kiel Rathausplatz Einkaufspassage „Sophienhof“

 

Zwar landeten die Flugblätter auf verregneten Straßen oder wurden rasch vom Personal der Einkaufszentren entfernt, doch was zählt, ist die symbolische Wirkung und der visuelle Effekt. Trotzdem hoben einige Personen die Flugblätter auf und lasen sie. Das Flugblatt wurde von einer professionellen Grafikerin erstellt. Die Aktion in Hamburg wurde von zwei extra engagierten Fotografen dokumentiert.

 

FlugblattDas Flugblatt erinnert einerseits an den mutigen Einsatz der Mitglieder der „Weißen Rose“ und macht zugleich auf die Islamisierung und die damit einhergehende Beschränkung der Meinungsfreiheit in der heutigen Zeit aufmerksam. So enthält das Flugblatt zwei Zitate Susanne Zeller-Hirzels. Sie ist Mitglied in der islamkritischen Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) – und war 1942/43 eine enge Freundin und Vertraute der Geschwister Scholl.

 

Unter dem Decknamen „Weiße Rose“ hatten sich mehrere Studenten der Ludwig-Maximilians-Universität München versammelt. Die aktivsten Mitglieder waren die Geschwister Hans und Sophie Scholl. Mit ihren Flugblättern rüttelte die „Weiße Rose“ ihre Mitmenschen auf und machten sie auf das Unrechtsregime der Nazis und deren Verbrechen im In- und Ausland aufmerksam. Berühmt wurde ihre letzte Verteilaktion: Sophie Scholl warf die verbliebenen Flugblätter im zweiten Stock über die Brüstung hinab in den Lichterhof. An diesen letzten Akt knüpfte unsere Aktion an.

 

Auch wenn die heutigen Verhältnisse nicht mit denen des Dritten Reichs gleichzusetzen sind, so ist doch auffällig, dass seit Jahren mehr und mehr Rechte abgebaut werden, während die Islamisierung voranschreitet. Obgleich immer betont wird, dass der Islam eine friedliche und tolerante Religion sei, sind es die Kritiker des Islam, die mit dem Tod bedroht werden, darunter die dänischen Mohammed-Karikaturisten, der niederländische Politiker Geert Wilders, der französische Philosoph Robert Redeker und der deutsche Orientalist Hans-Peter Raddatz – und eben nicht die Hassprediger, die zum Dschihad aufrufen.

 

Menschen, die mit Kritik oder auch nur Skepsis auf diese Entwicklung reagieren, werden „rechtspopulistisch“ genannt, ein Etikett, das jedermann im Handumdrehen umgehängt werden kann. Wie bei den Hexenprozessen gilt der Grundsatz „in dubio pro reo“ eben nicht! Mit beliebig dehnbaren Begriffen wie „rechts“ versucht man, Menschen Rede- und sogar Denkverbote aufzuzwingen.

 

Auch die aktuellen Entwicklungen sind totalitärer Natur, also ist es kein Wunder, dass eine ehemalige Mitstreiterin der „Weißen Rose“ heute in den Reihen der Islamkritiker zu finden ist. Wer einmal der gefährlichen Ideologie des Sozialismus, gleich ob braun oder rot, gegenüberstand, erkennt dessen Strukturen immer wieder. In ihrem Gesinnungsfaschismus und ihrer Menschenverachtung unterschieden sich die Nazis kein Deut von den Schergen Maos, Stalins oder Ho Chi Minhs.

 

Noch ein Wort zur „Weißen Rose“: Sie gilt heute tatsächlich als politisch korrekt. Zu Unrecht. Denn die „Weiße Rose“ vertrat ein christlich-konservatives, auf Individualismus ausgerichtetes Weltbild, nicht vergleichbar mit dem der Jusos, Grünen und sonstigen „engagierten“ NGOs.