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Home Wissen & Fakten KBW-Mitglieder

KBW-Mitglieder (Kommunistische Bund Westdeutschland)

 

 

Zahlreiche ehemalige Mitglieder (z.B. Hans-Gerhart [Joscha] Schmierer oder Ralf Fücks und Willfried Maier) fanden später ihre politische Heimat im Realo-Flügel der Grünen, wie auch ihre ehemaligen Sponti-Widersacher Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit.

 

 

 

 

 

 

"Wenn es mit der Revolution nicht klappt", sagt ein Verfassungsschützer über die millionenschwere KBW - Führung, "sind sie wenigstens Kommanditisten."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehemalige Mitglieder des KBW bzw. seiner Nebenorganisationen sind:

Reinhard Bütikofer, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen; (ehemals Kommunistische Hochschulgruppe/KHG und KBW Heidelberg)

Franz Dick, Psychologe; (KBW Göttingen)

Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, ehemaliger grüner Bremer Umweltsenator einer von ihm initiierten Ampelkoalition (SPD/FDP/GRÜNE); (KHG Heidelberg, später in Bremen)

Hans-Jörg Hager, Vorstandsvorsitzender der Schenker Deutschland AG (ehemals ZK des KBW und von 1976–1978 verantwortlicher Redakteur der KVZ)

Günther Jacob, Autor der Zeitschrift konkret, Musikjournalist; (kam über eine KABD-Abspaltung zum KBW)

Eberhard Kempf, Strafverteidiger (u. a. des Deutsche Bank-Chefs Ackermann, Manfred Kanther (CDU)), (Gesellschaft zur Unterstützung der Volkskämpfe (GUV), bis 1977 Verteidiger von Angeklagten in Demonstrationsprozessen in Heidelberg, danach Frankfurt KBW-Zentrale)

Gerd Koenen, Historiker und Publizist; (KBW Frankfurt)

Winfried Kretschmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg von 1983 bis 1984 und von 2002 bis 2011, Ministerpräsident seit 12. Mai 2011 von Baden-Württemberg

Hermann Kuhn, 1995–2003 Grüner Vizepräsident der Bremischen Bürgerschaft; (als Lehrer Opfer des Radikalenerlasses)

Horst Löchel, Professor an der Bankakademie e. V./Frankfurt School of Finance & Management

Willfried Maier, Grüner Politiker, 1997–2001 Stadtentwicklungssenator, Bundesrats-Bevollmächtigter und Europa-Beauftragter in Hamburg; (aus der Bremer Vorläuferorganisation des KBW, Chefredakteur der KVZ) Maier war zunächst Mitglied der SPD, trat dann aber in den Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) ein und war dort zeitweilig führendes Mitglied. Von 1973 bis 1976 war er leitender Redakteur dessen Zentralorgans Kommunistische Volkszeitung (KVZ). Ab 1979 betätigte er sich aktiv in den Komitees für Demokratie und Sozialismus (KDS). Maier ist Gründungsmitglied der Grünen und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft seit dem 6. Oktober 1993. Von 1994 bis 1997 übernahm er das Amt des Fraktionsvorsitzenden der GAL. In den Jahren 1997 bis 2001 war Maier Senator für Stadtentwicklung, Bundes- und Europaangelegenheiten. In dieser Zeit des Senats unter Bürgermeister Ortwin Runde ruhte das Bürgerschaftsmandat. Seit dem 31. Oktober 2001 ist er wieder normales Mitglied der GAL-Fraktion.

Dieter Mützelburg, Grüner Bürgerschaftsabgeordneter in Bremen

Winfried Nachtwei, Bundestagsabgeordneter (Bündnis 90/Die Grünen); (KBW Münster)

Frieder Nake, Mathematiker und Informatiker; (sollte wegen KBW-Aktivitäten entlassen werden, Kandidatur bei der Bürgerschaftswahl Bremen 1979)

Bernhard Peters (†), Professor an der Uni Bremen; (KBW-Funktionär in Hessen und NRW)

Lutz Plümer, Professor für Geoinformation an der Uni Bonn; (SSG und KBW Hamburg)

Sven Regener, Mitglied der Rockgruppe Element of Crime und Schriftsteller; (Kommunistischer Jugendbund/KJB) – sein Roman Neue Vahr Süd ist im KBW-Umfeld in Bremen um 1980 angesiedelt,

Krista Sager, ehemalige Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion; (SSG und KBW Hamburg), stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, ehemalige Senatorin und stellvertretende Bürgermeisterin in Hamburg

Hans-Gerhart (Joscha) Schmierer, 1999–2005 Mitarbeiter im Planungsstab des AA, von Joschka Fischer in dieses Amt gehoben. (1973–82 Erster Sekretär des KBW) Schmierer war 1968 Mitglied im Bundesvorstand des SDS und 1973 Mitbegründer der bedeutendsten und größten deutschen K-Gruppe, des maoistischen Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) und bis zu dessen Selbstauflösung 1985 seine unangefochtene Führungsfigur. Im Dezember 1978 reiste er mit einer KBW-Delegation zu einem Solidaritätsbesuch zum Diktator Pol Pot nach Kambodscha und sandte diesem auch nach Bekannt werden des dortigen Terrors 1980 noch eine Grußbotschaft. In der zweiten Jahreshälfte 1975 saß Schmierer wegen schweren Landfriedensbruchs während einer Demonstration 1970 zwei Drittel einer achtmonatigen Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Waldshut ab. In dieser Zeit nahm Martin Fochler die Funktion des Sekretärs des ZKs des KBW wahr.

Ulla Schmidt, (SPD) Bundesgesundheitsministerin; (kandidierte bei der Bundestagswahl 1976 für den KBW)

Christiane Schneider, KBW bis zu dessen Spaltung 1980, danach langjährige BWK- Funktionärin, seit 2008 Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft für Die Linke

Jürgen Schröder, akademischer Ghostwriter, Co-Autor von mao-projekt (1971 bis 1975 KOB, SSF, SSG, KSG und KBW Hamburg, einer der jüngsten KBW-Aufbaukader, später Bearbeiter des KBW-Archiv an der FU-Berlin)

Franz Wittenbrink, Regisseur; ("Mitbegründer" des KBW). Franz Wittenbrink, langjähriger musikalischer Leiter Schauspielhaus Hamburg

Hartmut Barth-Engelbart, Pseudonyme unter anderem Carl Hanau, HaBE, ist ein Schriftsteller, Lyriker, Musiker, Liedermacher, Sänger, Grafiker und Grundschullehrer. Trat 1979 aus dem KBW aus, in dem er seit 1974 Mitglied war. Seinem linken Israelhass ist er treu geblieben. Siehe: Steinbergrecherche.com und Bart-Engelbart.de, richtig gefressen hat er den Schriftsteller Lothar Galow-Bergemann, siehe JungleWorld.com

 

Weitere

Thomas Heymann, prämiert als Europas führender Anwalt für Software und Private Equity, beteiligt am 4 Milliarden Verkauf der Firma Kion

Bernd Feuchtner, Leiter Oper Heidelberg

Nico Münster, (Ex-Pressesprecher der Oberpostdirektion FFM und seit Jahren) Sprecher der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth

Ursula Lötzer, (Linkspartei PDS),

Helga Rosenbaum, (Chemielaborantin) vertrat den KBW z.B. im Stadtrat von Heidelberg, Der weitere Lebensweg von Helga Rosenbaum ist von mehreren Demonstrationsprozessen, dem Wechsel von Heidelberg in die Regionalleitung Nord des KBW in Hannover und der Verbüßung einer Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Vechta gekennzeichnet. Zur Bundestagswahl 1980 kandidierte sie aus dem Gefängnis heraus auf der Landesliste Niedersachsen des KBW, wofür sie nicht den beantragten Urlaub erhielt.

Rolf Köhler, Nachfolger der KBW-Stadträtin Helga Rosenbaum (siehe Oben)

Winfried Kretschmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg

Fritz Güde, Gymnasiallehrer

Jürgen Klocke, führte unter anderem die Gespräche mit dem Genossen Robert Mugabe

Friedemann Bleicher, verantwortlicher Redakteur der Kommunistischen Volkszeitung

Uwe Kräuter, "In China sind die Arbeiter die Herren der Fabriken: Besuch in der Allgemeinen Pekinger Wirkwarenfabrik: Die Kulturrevolution hat die Arbeitermacht gefestigt und die Entfaltung der Produktion beschleunigt".

Hans-Ludwig Kröber, ist ein forensischer Psychiater. Kröber sollte im Auftrag des Justizministeriums Baden-Württemberg den Ex-Terroristen Christian Klar begutachten. Unter anderem auf Grundlage dieses Gutachtens soll entschieden werden, ob Klar vorzeitig aus der Haft entlassen werden kann.

Matthias Tomczak, emeritierter Professor für Ozeanographie an der Flinders University of South Australia in Adelaide. Er lebt seit 1979 in Australien. Mitglied der Gesellschaft zur Unterstützung der Volkskämpfe

Flora Veit-Wild, Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fachbereich Asien- und Afrikawissenschaft. Ihr Fachgebiet sind Afrikanische Literaturen und Kulturen. Verheiratet mit Volker Wild

Volker Wild, Lehrer und KBW-Funktionär aus Essen

Jürgen Walla, Herausgeber der "Kommune". "Forum für Politik, Ökonomie und Kultur" ist eine den Grünen nahe stehende, politische Zeitschrift, die seit 1983 erscheint. Sie ist die Nachfolgezeitschrift für die Kommunistische Volkszeitung (KVZ) und das theoretische Organ Kommunismus und Klassenkampf (KuK), die beide von 1973 bis 1982 vom Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) herausgegeben wurden.

Bernd Wagner, ebenfalls Herausgeber der Kommune ( siehe oben)

Jürgen Sendler, Herausgeber von: Das Betriebsgesundheitswesen in die Hand des arbeitenden Volkes, Hrsg. Sektion Sozialpolitik der Gesellschaft zur Unterstützung der Volkskämpfe, Heidelberg: Sendler 1973, 2. Aufl. 1974

Christiane Schneider, Heute in der Partei Die Linke, mit Sitz in der Hamburger Bürgerschaft. Im April 2008 geriet sie in die Schlagzeilen, als sie in einer Aktuellen Stunde der Hamburger Bürgerschaft über den Tibet-Konflikt den Dalai Lama mit dem iranischen Revolutionsführer Ajatollah Khomeini indirekt ähnlich setzte: "Die Weltgesellschaft hat in den letzten Jahrzehnten keine guten Erfahrungen mit Religionsführern gemacht, die sich als Repräsentanten gesellschaftlicher Opposition in die Politik gedrängt haben. Ich erinnere zum Beispiel an Chomeini." Sie teile deswegen nicht die "Voraussetzungslosigkeit, mit der die GAL Solidarität mit Tibet fordere"

Günter Schabram, ebenfalls Herausgeber der Kommune ( siehe oben)

Götz Rohwer, ist seit 1997 Professor für sozialwissenschaftliche Methodenlehre und Statistik an der Ruhr-Universität Bochum.

Edmund Riethmüller, Mitglied des Zentralen Komitees des KBW. Er wandte sich gegen die, wie er sagte, Versuche, die gegenwärtige Situation dazu zu benutzen, eine Notgemeinschaft zwischen Arbeitern und Unternehmern herzustellen. Das sei nur ein Mittel der Kapitalisten, um die Arbeiterklasse weiter auszubeuten."

Eckart Riehle, Herausgeber von: Richtige Maßnahme zur rechten Zeit. Die rechte Linie in der Redaktionsarbeit liquidieren, in: KVZ Nr. 38 vom 23. September 1976, S. 15; Kampf der Massen allewege. "Bürgerliches Hauptquartier" im KBW wurde entlarvt, in: Berliner Extra-Dienst Nr. 85/X vom 29. Oktober 1976, S. 7-8

Jochen Noth, ehemaliger Funktionär des maoistischen "Kommunistischen Bundes Westdeutschland" (KBW), der öffentlich Geldscheine verbrannte der als SDS-Revoluzzer in den 60ern auf Teppiche schiss, der lange Jahre in Peking weilte und der heute als Unternehmensberater deutsche Unternehmer nach China vermittelt.

Victor Pfaff, ist ein auf Asyl- und Ausländerrecht spezialisierter Rechtsanwalt, der 1986 den Verein Pro Asyl mitgegründet hat. 1996 erhielt er für seine Tätigkeit die Hermann-Kesten-Medaille. Victor Pfaff hat in Heidelberg und Berlin Rechtswissenschaft studiert. In Heidelberg gründete er den Republikanischen Club und die Zeitschrift Rote Robe, die später ein Organ des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) wurde. Wegen seiner KBW-Mitgliedschaft verlor er Mitte der siebziger Jahre seine Anstellung als Fachhochschullehrer an der Fachhochschule Darmstadt.

Bernhard Peters, war ein deutscher Politologe und Professor am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) der Universität Bremen. Bernhard Peters hatte in den 1970er Jahren führende Funktionen im Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) inne. Vom Herbst 1980 bis zum Frühjahr 1982 war er verantwortlicher Redakteur des Parteiorgans Kommunistische Volkszeitung (KVZ). In der Neuorientierungsphase des KBW nach seiner Spaltung im September 1980 entwickelte er sich zum politischen Gegenspieler von Hans-Gerhart (Joscha) Schmierer. Als er sich mit seinen Vorstellungen nicht durchsetzen konnte, trat er im Frühjahr 1982 enttäuscht aus dem KBW aus.

Wolfgang Müller, ehemals Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Oldenburg, Sekretär der Ortsleitung Bremen des KBW, Kandidatur zur Bremer Bürgerschaftswahl 1975 und zur Bundestagswahl 1976, Opfer des Radikalenerlasses, ab Sommer 1980 BWK.

Anette Mönich, ebenfalls Herausgeber der Kommune (siehe oben)

Ernst Metzger-Petersen, Bauer der im schleswig-holsteinischen Oster-Ohrstedt einen 84-Hektar-Hof bewirtschaftet. (Spiegel Artikel, äußerst lesenswert), Zitat aus diesem Artikel: "Das Rätsel, warum ausgerechnet Maoisten .sich wie Kapitalisten gebärden, glauben Staatsschützer gelöst zu haben: "Wenn es mit der Revolution nicht klappt", sagt ein Verfassungsschützer über die millionenschwere KBW-Führung, "sind sie wenigstens Kommanditisten."

Theodor Mehlen, kandidierte bei der Bundestagswahl 1980 als "Metallarbeiter" für den KBW 1976 im Wahlkreis Bochum-Witten

Gerd Heinemann, KBW-Funktionär Volker Lehmann, Lehrer, Kandidatur für den KBW zur Bundestagswahl

Michael Ackermann, Schriftsetzer, Kandidat für den KBW bei der Bundestagswahl 1980 im Wahlkreis Münster

Annemarie Nikolaus, Diplom-Psychologin, Sozialwissenschaftlerin, 1981 Kandidatur für die AL in Berlin-Charlottenburg

Thomas Siegner, Diplompädagoge, später Operator, Kandidatur für den KBW zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin 1979

Herbert Sörje, Chemie-Ingenieur, kandidierte 1979 für den KBW in Berlin

Hilde Simon, war in der Auflösungsphase des KBW Redaktionsmitglied des theoretischen Organs Kommunismus und Klassenkampf

Adelheid Biesecker, hat an der Freien Universität Berlin Volkswirtschaftslehre studiert und wurde 1969 zum Dr. rer. pol. promoviert. 1971 wechselte sie an die neu gegründete Universität Bremen. Sie war dort bis 2004 Professorin für "Ökonomische Theorie unter besonderer Berücksichtigung ihrer gesellschafts-historischen Entstehungsbedingungen" im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft und leitete bis zu ihrer Emeritierung gemeinsam mit zwei Kollegen das Institut für Institutionelle Ökonomie und Sozial-Ökonomie. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Geschichte ökonomischer Theoriebildung, Mikroökonomie aus sozial-ökologischer Perspektive, Ökologische Ökonomie und Feministische Ökonomie. Ihr letztes Forschungsprojekt gemeinsam mit zehn Kolleginnen trug den Titel "Blockierter Wandel? Denk- und Handlungsräume für eine nachhaltige Regionalentwicklung" und wurde im Rahmen des Forschungsschwerpunktes "Sozial-ökologische Forschung" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Wegen ihrer Mitgliedschaft im Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) betrieb der Bremer Senat Mitte der siebziger Jahre erfolglos ihre Entlassung aus dem öffentlichen Dienst. 1979 kandidierte Adelheid Biesecker bei der Wahl zur Bremischen Bürgerschaft für den KBW, bei der Bundestagswahl 1980 trat sie im Wahlkreis 50 Bremen-Ost ebenfalls für diese Organisation an. Nach der Einstellung der Parteiorgane des KBW 1983 gehörte sie zu den Herausgebern der KBW Nachfolgezeitschrift Kommune.

Pastor Karl-Helmut Lechner, Norderstedt

Pastorin Edda Groth, Hamburg-Bramfeld siehe auch: Spiegel.de

Pastor Eckard Gallmeyer, Quickborn/Ellerau, Alle drei Pastoren gründeten eine Initiativgruppe für eine Gemeindearbeit im Interesse der Bevölkerung als Herausgeberin der Ortsbeilage der KVZ. (Selbst die Kirchen wurden unterwandert)

Martin Fochler, ist von Beruf Chemielaborant und seit Anfang der siebziger Jahre Funktionär in verschiedenen sozialistischen und kommunistischen politischen Organisationen. Zurzeit ist er Mitarbeiter der Linkspartei-Stadträtin im Stadtrat München.

Erik Kühl, zusammen mit Willfried Maier,: Thesen zur Taktik der westdeutschen Kommunisten, Beilage zur Wahrheit. Monatszeitung des Kommunistischen Bundes Bremen, Nr. 5/6 (Mai/Juni) 1973

Gerhard Härdle, ist ein auf Ausländer- und Asylrecht sowie Straf- und Strafverfahrensrecht spezialisierter Rechtsanwalt in Heidelberg. Wegen einer Rangelei am einem KBW-Stand während des Bundestagswahlkampfes 1976, bei dem ein Polizist einen Stoß abbekommen hatte wurde Gerhard Härdle 1978 zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt. Die Berufung über dieses Urteil Anfang 1979 wurde mit einem Verfahren wegen einer uneidlichen Falschaussage zugunsten eines relegierten Studenten zu einem gemeinsamen Verfahren verbunden. Der Prozess, für den fünf Verhandlungstage angesetzt waren, endete am 48. Verhandlungstag mit einer Verurteilung einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten, die nicht zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Fritz Güde, Studienrat, der wegen Verkauf des KBW-Zentralorgans Kommunistische Volkszeitung(KVZ) entlassen werden sollte. Kampagne des KBW, " Die so genannte Fritz Güde Kampagne" viele Hunderte Menschen, die im öffentlichen Dienst tätig waren bzw. als Auszubildende dies anstrebten, zum Recht des Verkaufs der KVZ, bezichtigten sich selbst in den Spalten der KVZ dessen.

Barbara Gentikow, ist eine deutsche Skandinavistin, die seit dem Ende der siebziger Jahre in Skandinavien forscht und lehrt. Zurzeit ist sie Professorin für Medienwissenschaft an der Universität Bergen. Barbara Gentikow war Mitglied des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW). In ihren Artikeln und Literaturbesprechungen für die Kommunistische Volkszeitung (KVZ) und Kommunismus und Klassenkampf (KuK) vertrat sie eine dogmatische Haltung in Fragen der Kultur und Kunst, die sie allerdings in der Auflösungsphase nach der Spaltung des KBW ab 1981 revidierte.

Benno Ennker, zu finden: Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde

Ernst Ehlert, Verlag Kommunismus und Klassenkampf (VKK) Die Kommunistische Volkszeitung (KVZ) war das Zentralorgan des Kommunistischen Bundes Westdeutschland.

Georg Duffner, ausgebildeter Diplom-Volkswirt, ist seit 2001 Vorsitzender der Geschäftsführung der Gebr. Röchling KG in Mannheim. Während seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften an baden-württembergischen Universitäten war Georg Duffner aktives Mitglied im maoistischen Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW), der für die kommunistische Weltrevolution kämpfte. Er kandidierte für den KBW u.a. bei den Bundestagswahlen 1976 im damaligen Wahlkreis 161 Kaiserslautern und 1980 im WK 175 Karlsruhe-Stadt. Bei der Auflösung des KBW 1985 wurde er in den Vorstand des Vereins "Assoziation" gewählt, der das beträchtliche Vermögen dieser Organisation verwalten sollte.

(Anmerkungen: Die Gelder des Vereines "Assoziation" gingen an die Grünen, ohne die Gelder des KBW wären die Grünen nicht möglich gewesen. Darum auch die Herrschaft des KBW/KB innerhalb der Grünen. 40% der Entscheidungsträger innerhalb der Grünen haben eine KBW-Vergangenheit.)

Johannes Doppstadt, KBW, dem sich der örtliche BKA (Bund Kommunistischer Arbeiter) Freiburg anschloss, 1 Mai Rede hält Johannes Doppstadt. Mao-Projekt.de. Johannes Doppstadt gehörte auch der Programmkommission an, sowie auch, Wilfried Maier

Franz Dick, Der Landwirtssohn Franz Dick legte 1963 am Görres-Gymnasium in Koblenz das Abitur ab und leistete 1963 bis 1965 seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr mit dem Reservedienstgrad Oberstleutnant. Ein 1965 begonnenes Studium der Psychologie beendete er 1970 mit dem Diplom. Danach war er als Wissenschaftlicher Angestellter, Wissenschaftliche Hilfskraft und Forschungsassistent am Psychologischen Institut bzw. am Fachbereich Psychologie der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig. 1972 nahm er bei gleichzeitiger Tätigkeit als Lehrbeauftragter ein erneutes Studium der Psychologie auf, das er 1973 mit der Promotion abschloss. Nach der Absolvierung eines Lehrauftrags an der Universität Bremen kam Franz Dick 1974 an die Universität Göttingen, zuerst als wissenschaftlicher Angestellter, dann als Akademischer Rat zur Anstellung am Institut für Psychologie. Wegen seines Eintretens für die Ziele des maoistischen Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) und seiner Massenorganisation für Intellektuelle, der Gesellschaft zur Unterstützung der Volkskämpfe, wurde Franz Dick 1978 aus dem Dienst entfernt . Er hatte mehrfach zu Demonstration aufgerufen, öffentlich die Kommunistische Volkszeitung verkauft, bei der Wahl zum Göttinger Stadtrat 1976 für den KBW kandidiert und Lehrveranstaltungen seiner Professoren-Kollegen gestört. Damit war seine akademische Laufbahn an der Universität beendet. Franz Dick verfasste mehrere Artikel für die Organe des KBW, die KVZ und Kommunismus und Klassenkampf. 1983 wurde er Mitherausgeber der Zeitschrift Kommune. Franz Dick arbeitete danach als klinischer Psychologe in Frankfurt am Main.

Ulrike Detjen, Jörg Detjen ist mit Ulrike Detjen verheiratet, die ebenfalls als Parteipolitikerin für den KBW, den BWK und Die Linke aktiv war. So war sie seit 2003 Landesvorsitzende der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen zusammen mit Paul Schäfer und ab Oktober 2007 Landessprecherin der Partei Die Linke in NRW zusammen mit Wolfgang Zimmermann. Jörg Detjen gehörte als "Sekretär der Ortsleitung Osnabrück" im 1973 gegründeten Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) und Mitglied des Zentralen Komitees (ZK) des KBW zu den Führungsmitgliedern. Er kandidierte mehrmals für den KBW bei Wahlen in verschiedenen Wahlkreisen und auf Platz 1 der Landesliste Niedersachsen, so zur Bundestagswahl 1976 im Wahlkreis 33 Osnabrück und bei der Bundestagswahl 1980 im Wahlkreis 36 Stadt Hannover I. Bei der Spaltung der Organisation im Sommer 1980 stand er auf der Seite der Fochler-Fraktion, die im Spätsommer des Jahres den Bund Westdeutscher Kommunisten (BWK) gründete. Als "Geschäftsführer des ZKs" war er von 1980 bis 1995 der Parteivorsitzende des BWK. Auch beruflich bestanden ab 1980 durch seine Tätigkeit als Angestellter des Parteiverlages GNN mit dem Bund Westdeutscher Kommunisten enge Verbindungen, 1994 wurde er Geschäftsführer des Verlages. Seit Mitte der neunziger Jahre ist Jörg Detjen Mitglied der PDS, die er seit 1999 im Rat der Stadt Köln und seit 2004 auch in der Landschaftsversammlung Rheinland repräsentiert.

Franz Wittenbrink, Er studierte Soziologie in Mannheim und Heidelberg und engagierte sich im SDS (Sozialistischer Deutscher Studentenbund), für den er 1969/70 in das Studentenparlament und den AStA der Universität (WH) Mannheim gewählt wurde. Er war Mitbegründer des KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschland) in Heidelberg, für den er 1976 erfolglos bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Mannheim I (mit der Berufsbezeichnung Fahrer) kandidiert. Nach seinem Ausschluss aus dem KBW im Jahr 1981 folgen Lehren als Klavierbauer und Maschinenschlosser, sowie die Arbeit als Müllfahrer, Fernfahrer und Drucker. Erst mit über dreißig Jahren kehrte er Anfang der 80er Jahre als Keyboarder einer Band (Soul, Funk, Reggae, Jazz) wieder zur Musik zurück. Vom Klavierhocker einer Bar direkt an ein Theater engagiert wird er Komponist, Dirigent, Arrangeur, Regisseur, Interpret und musikalischer Leiter am Nationaltheater Mannheim. Es folgte eine Dozentur an der Opernklasse an der Musikhochschule Mannheim/Heidelberg. Anschließend arbeitete Franz Wittenbrink an Musiktheaterproduktionen und Liederabenden an verschiedenen Theatern, vor allem aber in Stuttgart und Basel.

Burkhart (von) Braunbehrens, 1961 bis 1971 Studium der Soziologie, Romanistik und Kunstgeschichte, seit 1965 im SDS und in der Studentenbewegung aktiv, nach 1976 Industriearbeiter, Betriebsrat, Umschulung zum Offsetdrucker, seit 1982 Maler, Grafiker. Siehe auch Walla und Morgenweb. Enger Freund von Uwe Kräuter. Siehe auch, äußerst spannend: Zeit.de

Friedemann Bleicher, saß in der Redaktion der Zeitschrift Kommune. Die Kommune ist die Nachfolgezeitschrift der für die Kommunistische Volkszeitung (KVZ) und das theoretische Organ Kommunismus und Klassenkampf (KuK), die beide von 1973 bis 1982 vom Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) herausgegeben wurden. Kommune - Forum für Politik, Ökonomie und Kultur ist eine den Grünen nahe stehenden politische Zeitschrift, die seit 1983 erscheint. Bis zur Auflösung des KBW Anfang 1985 fand die Kommune Erwähnung im Verfassungsschutzbericht. Seitdem wurden gelegentlich ausgewählte Artikel in den Zeitschriftenschauen großer Zeitungen zitiert und kommentiert. Im Laufe ihres Erscheinens entwickelte sich die Kommune von ihren KBW-Ursprüngen mit dem Ziel einer revolutionären Veränderung der Gesellschaft zu einer Zeitschrift, die dem Realo-Flügel der Grünen nahe steht.

 

 


 

 

Zeitschrift Kommune

Redaktion 1983 Michael Ackermann (auch Herausgeber), Friedemann Bleicher, Cornelia Falter (auch Hrsg.), Gerd Heinemann (auch Hrsg.), Theo Mehlen, Hans-Gerhart (Joscha) Schmierer (Hrsg.; Chefredakteur bis 1999)

Herausgeber 1983 Michael Ackermann (auch Redakteur), Heidi Biesecker, Franz Dick, Cornelia Falter (Red.), Gerd Heinemann (Red.), Volker Lehmann, Anette Mönich, Annemarie Nikolaus, Günter Schabram , Hans-Gerhart (Joscha) Schmierer (Red.), Thomas Siegner, Hilde Simon, Herbert Sörje, Bernd Wagner, Jürgen Walla

Almut Bilger, Ärztin? Veröffentlichte im KBW-Verlag, ist nicht gesichert, schwer etwas herauszufinden, gehört zu denen die auf Wiki ständig verhindern, dass sie mit dem KBW in Verbindung gebracht wird

Marion Bentin, Bekam Berufsverbot durch ihre KBW-Mitgliedschaft und Mitarbeit. Soziologie-Uni ist heute genauso drauf wie die über ihr genannte. Versucht ständig ihre KBW-Vergangenheit zu vertuschen. Auch Soziologie-Uni Rekrutierte Schüler am Matthias-Grünewald-Gymnasium für den KBW, siehe vorigen Link.

 

 


 

 

Diese Mitglieder versuchen ihre Vergangenheit im KBW usw. zu vertuschen

Claus Udo Monica; Das Puschenmännchen (KBW-Witzfigur aus dem Arbeiterkampf)

Dirk Steenken

Dieter Wismann

Günther Matzen (Pseudonym)

Reiner Malskies; Gerhard Held

Wilfried Geike

Uwe Degreif

Tobias Brückner (Lebensweg, bitte anschauen)

 

 


 

 

Falsch zugerechnete Mitgliedschaften

Jürgen Trittin, gehörte nie zum KBW sondern zum KB (Kommunistischen Bund)

Antje Vollmer, gehörte der KPD/AO-"Massenorganisation" "Liga gegen den Imperialismus" an. Heute ist sie sehr quirlig in der "Neuen Blut und Boden-Rechten" unterwegs. Sie verschaffte Herbert Gruhl einem Nazi wie es im Buche steht das Bundesverdienstkreuz. (Er forderte die Dritte Welt mittels Atombombe zu entvölkern) Weiterhin steht sie Scientology nahe. Einer ihrer Mitstreiter ist Uli Heerd ehemaliger Ortsvorsitzender des grünen Ortsverbandes Peiting (Bayern). Er ist unter anderem der Vertriebsleiter von Jan van Helsing (bürgerlich Jan Udo Holey) und stolz dessen rechts-esoterische-antisemitische Bücher zu verlegen. Das obwohl das Amtsgericht Mannheim (April 1996) den Weitervertrieb und Verkauf dieser Bücher verbot.

Hermann Herterich, leitete das Regionalbüro Hessen der KPD, gehört/e dem Planungsstab des Auswärtigen Amtes an.

 

Hier eine Auswahl (relativ) prominenter ehemaliger "KB"-Mitglieder

Bettina Hoeltje, 1980-1981 im Bundesvorstand der Grünen, 1982 und 1985-1986 Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete der GAL, feministische Psychologin und Autorin

Thomas Ebermann, in den 1980er Jahren führender Vertreter des ökosozialistischen Flügels der Grünen

Kai Ehlers, Journalist, Russland-Experte, Transformations-Forscher (Website)

Jürgen Elsässer, Journalist – heute: Junge Welt.

Claudia Gohde, von 1991 bis 1997 im PDS-Bundesvorstand

Ulla Jelpke, 1990-2002 und seit 2005 Bundestags-Abgeordnete der PDS, Redakteurin der Tageszeitung Junge Welt

Matthias Küntzel, Publizist

Andrea Lederer, saß 1990-1998 für die PDS im Bundestag, seit 1996 mit Gregor Gysi verheiratet

Knut Mellenthin, Journalist

Jürgen Reents, Chefredakteur der Tageszeitung Neues Deutschland

Rainer Trampert, in den 1980er Jahren führender Vertreter des ökosozialistischen Flügels der Grünen

Jürgen Trittin, von 1998 bis 2005 als Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen Bundesminister für Umwelt)

 

 


 

 

KPD

1968 wurde diese Partei gegründet, die KPD/ML. Es war die Zeit der weltweiten Jugend- und Studentenproteste. Viele Studenten, Lehrlinge und Intellektuelle beteiligten sich an den Klassenkämpfen. In die Neuentstandenen MLParteien strömten große Teile von ihnen. Die KPD/ML hatte in diesen Jahren einen großen Zulauf aus dieser rebellischen Jugendbewegung und musste auf ihre soziale Zusammensetzung achten, um den Charakter einer

Arbeiterpartei nicht zu verlieren. In der Folge kam es auch in der KPD/ML immer wieder zu Auseinandersetzungen die bis zu Abspaltungen führten.

Gleichzeitig entstanden eine Vielzahl von Parteien die Ansprüche auf eine ML-Partei stellten: KPD(AO), Kommunistischer Bund Westdeutschland, Kommunistischer Bund, um nur einige zu nennen. Ihrer sozialen

Zusammensetzung nach kamen ihre Mitglieder überwiegend aus der Studentenschaft, der Intelligenz.

Interessant ist ihr Werdegang: Nachdem sie vehement einen Anspruch auf die Führende KP in der BRD stellten, die KPD/ML mal offen, mal verdeckt angriffen, scheiterte ihre Konzepte nach einiger Zeit. Sie lösten sich auf und ein Großteil wechselte zu den Grünen. Ihre dortige Tätigkeit war auch gleichzeitig ihre Rückkehr in den Armen der Bourgeoisie. So machten ehemalige Funktionäre dieser so genannten Studenten KP`s dann eine bürgerliche Karriere:

Antje Vollmer, (Ex-Bundestags-Vizepräsidentin), die seinerzeit für die "KPD-Rote Fahne" (Semmler/Horlemann) eine leitende Stellung innehatte (Politbüro?). Unter Pseudonym verfasste sie u.a. eine Clara Zetkin-Biografie.

Viele Parteimitglieder gingen in die "Alternative Liste", zeitweilig waren ein Viertel der AL-Mitglieder frühere KPD-Leute.

Einige frühere Parteimitglieder machten eine wissenschaftliche Karriere (z.B. Karl Schlögel, Alexander von Plato und Willi Jasper). Horlemann betrieb einen Verlag und starb in den neunziger Jahren, Christian Semler ist staatstragender Journalist bei der "TAZ". Bernd Ziesemer, in den siebziger Jahren Sprecher des ZK des Kommunistischen Jugendverbands Deutschlands (KJVD) ist jetzt Chefredakteur beim "Handelsblatt" (einem Sprachrohr des Monopolkapitals). Frank Herterich (leitete das Regionalkomitee Hessen der KPD) gehört/e heute dem Planungsstab des Auswärtigen Amtes an. Klaus Methfessel (stellvertretender Chefredakteur der Wirtschaftswoche) war in Düsseldorf Funktionär der KPD und der Liga gegen den Imperialismus.

 

 

 

Antje Vollmer – als KPD/Rote Fahne Aktivistin: Stramme Haltung, aufstrebender Blick und Linientreu bis zum Schluss…

 

und heute bei den esoterischen Blut und Boden Nazis

 

 


 

 

KBW

Kommunistische Volkszeitung

Kommunismus und Klassenkampf

Kommunistischer Bund Westdeutschland

Hans-Gerhart (Joscha) Schmierer

 

 


 

 

Organisationen

Kommunistische Gruppe (Neues Rotes Forum)

Mannheim-Heidelberg KG (NRF)

Kommunistischer Bund Bremen (KBB)

Gesellschaft zur Unterstützung der Volkskämpfe (GUV)

Komitees und Initiativen gegen den § 218

Kommunistischer Jugendbund

Kommunistische Hochschulgruppe (KHG) bzw. (Kommunistischer Studentenbund) (KSB)

Soldaten- und Reservistenkomitee (SRK)

Vereinigte Linke (1976)

Komitees für Demokratie und Sozialismus (KDS)

Marxistisch-Leninistische Partei Österreichs (MLPÖ)

Kommunistischer Bund Österreichs (KBÖ)

Vereinigung Sozialistischer Kulturschaffender (VSK)

 

 


 

 

Verlage, Vermögensverwaltungsgesellschaften etc.

Kühl KG

Sendler Verlag

GNN-Verlag

 

 


 

 

Zeitungen, Zeitschriften

Berliner Extra-Dienst

Neues Rotes Forum

Wahrheit (KBB)

Kommunistische Volkszeitung

Kommunismus und Klassenkampf

Kommune

 

 


 

 

Politische Aktionen des KBW

  • 1973, 8. Dezember. Der KBW veranstaltet in mehreren Städten Demonstrationen gegen die "Notstandsmaßnahmen der Bourgeoisie und ihres Staates" (damit gemeint war u. a. das zeitweilige Sonntagsfahrverbot während der ersten Ölkrise). Es war "die erste Aktion, zu der der KBW unter zentraler Anleitung die Initiative ergriff, um auf einheitlicher Linie und zum gleichen Zeitpunkt in der ganzen BRD und Westberlin seine Kräfte zusammenzufassen und auf eine Aufgabe auszurichten" Auf Demonstrationen der nächsten acht Jahre ist der KBW zumeist an seiner mitgeführten Parole "Vorwärts im Kampf für die Rechte der Arbeiterklasse und des Volkes! Vorwärts im Kampf für den Sieg des Sozialismus!" zu erkennen
  • 1974 steht im Zeichen einer großen Solidaritätskampagne für den Gymnasiallehrer Fritz Güde, der wegen seiner damaligen KBW-Mitgliedschaft vom Radikalenerlass betroffen ist
  • 1974, 14. September. Beteiligung an der Demonstration in Frankfurt am Main zum 1. Jahrestag der Machtergreifung der Junta in Chile
  • 1975, Juni. Ndabaningi Sithole, einer der Führer der ZANU, besucht auf Einladung des KBW die Bundesrepublik, um an Solidaritätsveranstaltungen teilzunehmen
  • 1975. Demonstrationen gegen Fahrpreiserhöhungen im Öffentlichen Nahverkehr in Heidelberg (Juni), Frankfurt am Main (Juli) und Mannheim (September)
  • 1975, 21. September. 20.000 Menschen demonstrieren in Bonn für die Abschaffung des § 218 StGB ("Abtreibungsparagraf"). Die Losung des KBW zum § 218 "Das Volk soll selbst entscheiden - Volksentscheid!" wurde von der Frauenbewegung wie auch von anderen linken Organisationen wie zum Beispiel der GIM und dem KB, welche das Selbstbestimmungsrecht der Frau in den Mittelpunkt stellten, als weltfremd, reaktionär oder frauenfeindlich kritisiert. An seiner Forderung nach einem Volksentscheid hielt der KBW noch einige Jahre fest. 1976 steigern der KBW und seine Komitees ihre Kampagne gegen den § 218 mit militanten Aktionen gegen Beratungsstellen von Pro Familia
  • 1976, 1. Mai. 17.800 Menschen beteiligen sich an den Kundgebungen und Demonstrationen des KBW (1979 werden nur noch 4.335 Teilnehmer an dessen Maiveranstaltungen gemeldet)
  • 1976, August. "6.500 Arbeiter, Angestellte, Schüler und Studenten" demonstrieren in vierzig Städten gegen das KPD-Verbot von 1956
  • 1976 als Höhepunkt der Kampagne zur Unterstützung des Unabhängigkeitskampfes der ZANU (Zimbabwe-African National Union) durch den KBW und seine Unterorganisationen besucht der Chef der ZANU und spätere Ministerpräsident Simbabwes, Robert Mugabe die KBW-Zentrale und eine Veranstaltung mit ca. 5.000 Teilnehmern zum Abschluss der Geldsammlung für den Befreiungskampf der ZANU. Rund 700.000 DM waren gesammelt worden. Das Geld wird auf Initiative des damaligen Außenministers Hans-Dietrich Genscher (FDP) durch Sperrung des Sammelkontos konfisziert. Robert Mugabe fordert in Frankfurt die sofortige Herausgabe: Das Geld sei Eigentum des Volkes von Zimbabwe. Das Geld wird erst nach Erlangung der Unabhängigkeit freigegeben. In den folgenden Jahren tritt der ZANU-Funktionär Edgar Tekere mehrmals auf KBW-Veranstaltungen auf
  • 1977, 19. Februar. Demonstration gegen die Errichtung des Kernkraftwerks Brokdorf, an der auch KBW-Mitglieder beteiligt sind. Nach dem Versuch von Anhängern verschiedener K-Gruppen, am 19. März das Gelände des geplanten Kernkraftwerks Grohnde zu stürmen, fordert der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht ein Verbot des KBW, den er fälschlicherweise als Hauptverantwortlichen ausmacht [41] Nach den gewalttätigen Aktionen beschäftigen sich überregionale Zeitungen intensiv mit dem KBW
  • 1977, 28. Mai. Die Soldaten- und Reservistenkomitees des KBW veranstalten in Hannover, Köln und München Soldaten- und Reservistentage mit etwa 5.000 Teilnehmern. Der Kommunistische Jugendbund hält Jugendlager mit Schieß- und Geländeübungen ab. Fußballturniere werden durchgeführt und Theaterstücke zur "Unterstützung der kämpfenden Jugend Zimbabwes" aufgeführt. Diese Veranstaltungen finden auch in den nächsten Jahren an verschiedenen Orten statt
  • 1977, 8. Oktober. Gemeinsame Demonstration von KBW, KPD und KPD/ML in Bonn gegen das geplante Verbot ihrer Organisationen, an der sich etwa 16.000 Anhänger und Sympathisanten beteiligen [43]. Zu der ursprünglich beabsichtigten weiteren Zusammenarbeit der drei Organisationen kommt es jedoch nicht, nur KBW und KPD arbeiten im letzten Quartal zusammen und veranstalten im Februar 1978 eine gemeinsamen Diskussionsveranstaltung in Frankfurt am Main
  • 1977, 21. Oktober. Die KBW-Zentrale in Frankfurt am Main wird von Polizei durchsucht und Exemplare des KBW-Plakates Ob so oder so - das sind KZ-Methoden beschlagnahmt, auf denen der baden-württembergische Ministerpräsident Hans Filbinger in NS-Uniform dargestellt einem Gefangenen, mit dem offensichtlich Andreas Baader gemeint ist, eine Pistole ins Genick hält bzw. eine Pistole unter einer Zellentür hindurchschiebt
  • 1977-1978. Durch das von ihrer Partei verlangte offene Auftreten (Verkauf des Zentralorgans KVZ im Lehrerzimmer und in der Stadt, die Weigerung, Fünfen und Sechsen zu erteilen sowie durch die Propagierung des bewaffneten Befreiungskampfes in Zimbabwe im Unterricht) verlieren zahlreiche KBW-Lehrer ihre Stellen [47]
  • 1977, Ende Dezember. Zur Jahreswende führen die Soldaten- und Reservistenkomitees in Hannover, Köln und München Musiktage durch, auf denen die "Forderungen der Soldatenbewegung nach Lohnfortzahlung und Kündigungsrecht, ihr Zusammenschluss mit der Arbeiterbewegung und mit dem Kampf der Völker unterstützt" werden sollen. In der nächsten Zeit begleiten die SRK die vierteljährlichen Rekruteneinziehungen mit Umzügen, auf denen diese Forderungen z. B. auf Bahnhöfen vertreten werden. Dabei kommen auch der SRK-Chor und Spielmannszug erfolgreich zum Einsatz
  • 1978, 16. Nov. - 13. Dez., Nach einem ersten Besuch 1977 reist zum zweiten Mal eine Delegation des KBW in die Volksrepublik China und stattet dabei auch dem Demokratischen Kampuchea einen Besuch ab, bei dem sie mit Nuon Chea, Stellvertretendem Sekretär des ZK der Kommunistischen Partei Kampucheas (KPK), Ieng Sary, Mitglied des Ständigen Ausschusses der KPK, und Pol Pot, Sekretär der KPK, zusammentreffen. Eine weitere Reise in die VR China folgt 1979
  • 1979 steht für den KBW nach dem Sturz des Pol-Pot-Regimes im Januar die "Solidarität mit dem Demokratischen Kampuchea" im Vordergrund. Dazu finden das ganze Jahr zahlreiche Aktionen statt. Im Juni kommt eine Delegation des "Komitees der Patrioten Kampucheas" zu neun Veranstaltungen in die Bundesrepublik, am 28. August finden in allen Bezirken weitere Veranstaltungen mit dem Titel "Nieder mit der sowjetisch-vietnamesischen Aggression gegen das Demokratische Kampuchea" statt. Unterschriften und Spendengelder werden gesammelt. Am 2. und 3. November veranstalten mehrere Organisationen, darunter der KBW und die maoistische KPD, einen "Kongreß zur Unterstützung des Widerstandskrieges des kampucheanischen Volkes in Frankfurt". Bis zum Ende des Kongresses werden 23.000 Unterschriften und 238.650 DM gesammelt. Delegierte des KBW nehmen am 17./18. November an einer internationalen Solidaritätskonferenz zur Unterstützung des Pol-Pot-Regimes in Stockholm teil. Auch die Musiktage der Vereinigung Revolutionäre Volksbildung - Soldaten und Reservisten (früher SRK), an denen 9.200 Personen teilnehmen, stehen im Zeichen der "Unterstützung des gerechten Widerstandskrieges"
  • 1979, Anfang August. Auf Einladung des Zentralkomitees der ZANU besucht eine Delegation des ZK des KBW das Hauptquartier der ZANU in Maputo. Hans-Gerhart (Joscha) Schmierer und Jürgen Klocke führen Gespräche mit den Genossen Mugabe und Tekere
  • 1979 (Dezember). Der KBW wird in den Medien, wenn überhaupt, nur noch wegen seines Finanzgebarens und einigen seiner Marotten wahrgenommen
  • Besonderes Aufsehen erregt Ende des Jahres 1979 in den Medien der KBW-Musterhof im schleswig-holsteinischen Oster-Ohrstedt, auf dem Mitglieder der Partei als "freiwillige Hilfskräfte" ohne Bezahlung aushelfen und dafür auch noch "Verpflegungsgeld" in Höhe von acht DM pro Tag entrichten. Das ohne Genehmigung erbaute Ferienhaus wird später von einem Abbruchunternehmen gegen Überlassung des Materials übernommen
  • 1979/1980. Einige mit dem KBW zumindest sympathisierende Lehrer am Frankfurter Abendgymnasium, die sich u. a. weigern, schlechte Noten zu erteilen, erregen seit einiger Zeit bundesweit in den Zeitungen Aufmerksamkeit
  • 1980, April. Auf Einladung der ZANU (PF) und namens des KBW nimmt Lutz Plümer an den Feiern zur Unabhängigkeit von Zimbabwe teil
  • 1980, 6. Mai. Bei einem öffentlichen Rekrutengelöbnis im Bremer Weserstadion kommt es zu schweren Krawallen, für die anfangs in den Medien fälschlich der KBW verantwortlich gemacht wird
  • 1980, September. Nach der Abspaltung des BWK stellt der KBW bis 1982 sang- und klanglos eine Aktivität nach der anderen ein
  • 1981 Diskussionen um die Auflösung des KBW und die Verteilung seines Vermögens beginnen. Eine Mehrheit will aber vorerst noch weitermachen, worauf die Befürworter einer Selbstauflösung scharenweise austreten
  • 1981, 14.-18. November. Auf der (öffentlichen) 6. Delegiertenkonferenz werden alle bis dahin gültigen programmatischen Erklärungen und das 1973 beschlossene Programm aufgehoben
  • 1982, Juni. Zahlreiche Zeitungsartikel, die sich hauptsächlich mit dem KBW-Vermögen beschäftigen, verärgern die KBW-Führer
  • 1983, 21./22. Mai. In seiner neuen (auf der 7. ordentlichen Delegiertenkonferenz in Frankfurt am Main verabschiedeten) Satzung, gibt der KBW seinen Anspruch, eine marxistisch-leninistische Kaderorganisation zu sein, auf und beschreibt sich nur noch als Verein
  • 1985, 16. Februar. Der KBW löst sich auf einer Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main auf. Die Verwaltung des KBW-Vermögens übernimmt ein neu gegründeter Verein Assoziation

 

 


 

 

Grußtelegramm von Hans-Gerhart (Joscha) Schmierer an Pol Pot

Grußbotschaft an Pol Pot: "Durch seinen lang anhaltenden Befreiungskampf gegen den US-Imperialismus, der durch den Sieg vom 17. April gekrönt wurde, durch die Erfolge beim Wiederaufbau des Landes und beim Aufbau des Sozialismus in Kampuchea hat das kampucheanische Volk bereits große Beiträge zur Sache der internationalen Arbeiterklasse und der Völker der Welt geleistet. Durch seinen jetzigen Widerstandskrieg leistet das Volk von Kampuchea erneut einen entscheidenden Beitrag für die Sache der internationalen Arbeiterklasse und der Völker der Welt. Durch diesen Kampf verteidigt es seine nationale Existenz, sein Land und seine Unabhängigkeit. Dieser Kampf durchkreuzt das weitere Vordringen der Sowjetunion in Südostasien und verteidigt damit auch die Unabhängigkeit der Völker Südostasiens und der Welt", Hans-Gerhart (Joscha) Schmierer in: Kommunistische Volkszeitung Nr. 17 vom 21. April 1980, S. 3.

 

 


 

 

Wahlergebnisse des KBW

  • 1974, 27. Okt., Landtagswahl in Hessen, 2.734 Stimmen (0,1 %). Die Kandidaten des KBW stammen nur zu einem geringen Teil aus der "Arbeiterklasse"
  • 1975, 20. Apr., Kommunalwahlen in Baden-Württemberg. Der KBW kandidiert in 7 Städten und erringt in Heidelberg mit 3,6 % der Stimmen einen Sitz im Gemeindeparlament, der bis zu ihrem Ausschluss nach einem Jahr von Helga Rosenbaum eingenommen wird. Es folgen bis 1980 noch einige Nachrücker für dieses einzige KBW-Mandat
  • 1975, 2. März, Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin, 786 Stimmen (0,1 %) in drei damaligen Bezirken (Kreuzberg und Schöneberg jeweils 0,3 %, Wedding 0,2 %); etwas erfolgreicher ist die KPD
  • 1975, 28. Sept., Bürgerschaftswahl in Bremen, 2.425 (0.56 %), hierher stammt eine der wichtigsten Vorläuferorganisationen des KBW, der Kommunistische Bund Bremen (KBB). In der Altersgruppe der Jungwähler (18 bis 21 Jahre) erreicht der KBW 4,8 % der Stimmen
  • 1976, 4. April, Landtagswahl in Baden-Württemberg, 5.751 Stimmen (0,1 %). Der KBW beteiligt sich in 26 von 70 Wahlkreisen
  • 1976, Feb., eine vom KBW vorgeschlagene Aktionseinheit zur Bundestagswahl mit dem KABD, der KPD/ML und der KPD kommt nicht zustande; 3. Okt., Bundestagswahl. 21.414 Erststimmen, 20.018 Zweitstimmen (jeweils 0,1 %) für den KBW, der in 87 Wahlkreisen mit Direktkandidaten und in allen Bundesländern außer Bayern und dem Saarland mit Landeswahllisten antritt
  • 1977, 20. März, Kommunalwahlen in Hessen. Der KBW kandidiert nur in einigen ausgewählten Landkreisen, Städten und Gemeinden In Frankfurt am Main erhält er 1.111 Stimmen (0,4 %), den höchsten Stimmenanteil erreicht er in Griesheim mit 1,1 %
  • 1978, 4. Juni, Bürgerschaftswahl in Hamburg, 689 Stimmen (0,1 %); Landtagswahl in Niedersachsen, 2.779 Stimmen (0,1 %)
  • 1978, 8. Okt., Landtagswahl in Hessen 2.638 Stimmen (0,1 %) - eine Verschlechterung gegenüber dem Ergebnis von 1974; am 15. Okt., Landtagswahl in Bayern, 2.913 Stimmen (0,0 %)
  • 1979, 18. März, Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, 2.278 Stimmen (0,1 %), Abgeordnetenhauswahl in Berlin, 1.367 Stimmen (0,1 %)
  • 1979, 29. April, Landtagswahl in Schleswig-Holstein 806 Stimmen (0,1 %)
  • 1979, 7. Okt., bei der Bürgerschaftswahl in Bremen verschlechtert sich der KBW im Vergleich zur Vorwahl 1975 auf nur noch 533 Stimmen (0,1 %), was auch an der Kandidatur der Bremer Grünen Liste liegt. Erstmals kommen Grüne in ein Landesparlament (5,1 %, 4 Mandate)
  • 1980, 16. März, Landtagswahl in Baden-Württemberg 2.062 Stimmen; 11. Mai, Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2.358 Stimmen (jeweils 0,0 %)
  • 1980, 5.Okt., bei der Bundestagswahl erhält der KBW nur noch 12.048 Erst- und 8.285 Zweitstimmen (0,0 %), obwohl er in allen Bundesländern außer dem Saarland mit Landeslisten antritt. Mit 9.344 Zweitstimmen etwas erfolgreicher ist die Volksfront gegen Reaktion, Faschismus und Krieg, die 1979 von der KPD/ML gegründet worden war. Durch die Spaltung des KBW im Spätsommer finden sich auf den KBW-Wahllisten auch Kandidaten, die sich inzwischen im BWK organisiert haben
  • 1981, 22. März, Kommunalwahlen in Hessen. Eigenständige Kandidatur des KBW nur noch in Frankfurt am Main mit 308 Stimmen (0,1 %), 803 weniger als bei der vorherigen Wahl 1977. In einigen wenigen Orten ist er an Wahlbündnissen beteiligt. Bei den darauf folgenden Wahlen ruft der KBW zur Stimmabgabe für alternative oder grüne Listen auf.