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Home Gruppen PI-Gruppe Berlin Kleine Auswahl 2010 17.04.2010 Ein Zeichen...

Berlin: Ein Zeichen für Demokratie und Freiheit

 

 

Am gestrigen Samstag-Nachmittag stand Berlin ganz im Zeichen der Solidarität mit Geert Wilders und der Verteidigung der Meinungsfreiheit, ohne die eine Demokratie – als Herrschaft des Volkes – gar nicht funktionieren kann. Etwa 150 Teilnehmer waren zu der Kundgebung der Bürgerrechtsbewegung Pax Europa (BPE) in Zusammenarbeit mit der PI-Gruppe Berlin angereist.

 

Unter den Gästen befand sich eine Delegation der International Civil Liberties Alliance (ICLA) und der English Defence League (EDL) aus England, die wegen der Vulkanasche über Europa und den daraus resultierenden Flugausfällen 17 Stunden lang mit dem Auto nach Berlin unterwegs war.

 

Marc Doll

 

Durch das Rahmenprogramm führte Joachim Swietlik als amtierender Landesvorsitzender der BPE-Berlin. Als Hauptredner traten Marc Doll (Foto r.) und René Stadtkewitz auf.

 

Beide erinnerten an das Wesen der Demokratie, die ohne ein freies Volk keine Existenzgrundlage hat, genauso wenig wie die Politiker das Recht für sich beanspruchen können, über den Willen des Volkes hinweg entscheiden zu können, wie es in Deutschland und Brüssel immer wieder geschieht. Viele internationale Organisationen, wie der UNO-Menschenrechtsrat, stehen heute nicht mehr treu zu ihren einstigen Grundsätzen und haben sich von ihren eigentlichen Aufgaben entfernt. Umso wichtiger ist es für den Bürger als Souverän einer Demokratie, für seine René StadtkewitzBürgerrechte einzustehen und nicht zuzulassen, dass die Tyrannei als Diktat linksgrüner Gesinnung oder als totalitäre Bedrohung durch das Glaubenssystem des Islam in der eigenen Heimat Einzug hält.

 

Ein kurzes Grußwort sprach Stefan Herre als Gründer von PI, der die PI-Leser und die weit-angereisten Gäste dazu mahnte, dass es für den gemeinsamen Kampf für die Erhaltung von Demokratie und Meinungsfreiheit alle braucht, auch jene, die gestern nicht vor der niederländischen Botschaft standen, sondern das Geschehen am Livestream mitverfolgt haben. Er appellierte an die Niederländer, den Prozess gegen Geert Wilders zu beenden und ihn stattdessen bei den anstehenden Parlamentswahlen zum Ministerpräsidenten zu wählen.

 

Eine sehr emotionale Rede hielt byzanz von der PI-Gruppe München, der an die Geschwister Schollerinnerte und die letzte Überlebende des Geschwister-Scholl-Bundes “Weiße Rose”, Susanne Zeller-Hirzel erwähnte, die den Fanatismus des Islam mit dem des Nationalsozialismus auf eine Stufe stellt. Er zog auch den Bogen über Charlie Chaplin, der in seinem Film “Der große Diktator” Adolf Hitler als gefährlichen Tyrannen dargestellt hat und damals dafür in den USA angefeindet wurde, da man mit diesem Film der deutschen Bevölkerung in den USA vor den Kopf stoßen würde

. Und so wie es der Weißen Rose und Charlie Chaplin damals erging, geht es den Islamkritikern heute. Auch sie kritisieren eine totalitäre Ideologie und werden dafür massiv angegriffen. Man beschuldigt sie pauschal der “Hetze” gegen alle “friedliebenden Muslime”, ohne sich mit den Fakten zu beschäftigen. Auf diese Weise wird damals wie heute eine gefährliche Ideologie geschützt und verharmlost.

“Aeneas” (Foto l.) sprach als Vertreter der ICLA und der EDL und betonte, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit der Gruppen ist, die sich für die Freiheit der Bürger, die Menschenrechte, die Gleichberechtigung und die Demokratie einsetzen – united we stand, divided we fall. No surredner! Die Engländer brachten die Idee auf, für die gefallen Soldaten in Afghanistan eine Schweigeminute einzulegen, die dann auch abgehalten wurde.

 

Auf dem Platz waren, neben deutschen und holländischen Fahnen, zahlreiche Israelflaggen zu sehen. Auch die EDL-Delegation hatte Israelfähnchen im Gepäck. Antifanten hatten sich keine zum Platz verirrt, nur zwei Gutmenschinnen aus den Niederlanden versuchten ihr Glück, die Anwesenden mit schwarz-weißen “Schokoladeküssen” davon zu überzeugen, dass das Kopftuch die wahre Befreiung der Frau sei und Wilders ein Rassist.

 

Deutsche Medienvertreter waren keine auszumachen, dafür kam ein TV-Team des holländischen Fernsehsenders VPRO zur Veranstaltung und führte zahlreiche Interviews mit den Teilnehmern. Wir werden unsere Leser über den Bericht informieren. In Kürze folgt eine gesonderte Videodokumentation der Demonstration mit Redeausschnitten, Interviews und vielem mehr.

 

 

 

 

 

 

 

Bilder:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Bilder von der gestrigen Veranstaltung sehen Sie hier.

 

 

 

Dieser Beitrag ist am 18. April 2010 bei PI-News erschienen